Youghal gehört zum irischen Kulturerbe und ist eine der wenigen Städte in Irland,
deren mittelalterliche Stadtmauer noch erhalten ist. Die befestigte Stadt liegt
dort, wo der Blackwater River, der größte Fluss im Süden Irlands, auf den Atlantik
trifft. Durch seine exzellente Küstenlage verfügt Youghal über einen fünf Kilometer
langen Sandstrand. Die Stadt selbst beherbergt ein äußerst interessantes "Heritage
Center" (Zentrum für Kulturerbe) und ist berühmt für seine Seiden-und Keramikproduktion.
Ein Wahrzeichen Youghals ist der vierstöckige Glockenturm, der ursprünglich
über das Stadttor wachte und später als Gefängnis diente. Die langgestreckte
Stadt mit dem schönen Meeresblick war dereinst ein Geschenk von Königin Elisabeth
I. an Sir Walter Raleigh, der Youghal später an den Earl of Cork verkaufte.
In der Cromwell-Ära diente es als englisch- protestantische Garnisonsstadt.
Heute verfügt Youghal über einen 18-Loch-Golfplatz. Von der hoch über dem Meeresspiegel
gelegenen Stadt aus hat man einen erhebenden Blick über die Youghal Bay, den
Blackwater Fluss und die Comeragh Mountains. Für das leibliche Wohl der Besucher
sorgen diverse Pubs und Restaurants. Manch ein Betrachter wird die Stadt vielleicht
schon einmal gesehen haben, ohne es zu wissen: 1954 wurde hier ein Teil des
berühmten Films "Moby Dick" mit Gregory Peck gedreht. Youghal ist heute ein
wichtiger Fischereihafen.