ARAN ISLANDS

Ein Urlaub in Irland wäre nicht vollständig ohne einen Besuch der geheimnisvollen
Aran Inseln, die in der Mitte der Galway Bay liegen. Die Inselgruppe besteht
aus Inishmore, der größten Insel, Inishmaan, der mittleren Insel und der kleinsten
Insel Inishsheer. Ihre rauhe, naturbelassene Schönheit und die strohgedeckten
Steincottages, die über die Inseln verstreut sind, vermitteln einen Eindruck
vom Irland in frühchristlicher Zeiten. Man hat das Gefühl, eine Reise in die
Vergangenheit angetreten zu haben.
Irisch ist bis heute die Muttersprache der meisten Bewohner, was den Flair
des typisch keltischen Irlands noch verstärkt. Überall auf den Inseln finden
sich Ruinen frühchristlicher Klosteranlagen, Kirchen und Festungen. Die bekannteste
Ruine ist das über 2000 Jahre alte Steinfort Dun Aengus. Auf Inishmore befindet
sich auch die Ruine des House of Saint Enda, einer der wichtigsten, religiösen
Siedlungen des Mittelalters. Die Fischerei ist bis heute der Hauptwirtschaftszweig
der Inseln, wobei häufig noch die traditionellen, überlieferten Fangmethoden
zum Einsatz kommen. Das Leben der Fischer auf den Arans ist das Thema des Theaterstückes
„Riders to the Sea“ (Reiter ans Meer‘) von John M. Synge aus dem Jahr 1904.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Inseln zu erreichen. Es gibt Fährverbindungen
von der Stadt Galway und von Rossaveal aus sowie eine Flugverbindung mit Aer
Arann von Connemara Airport. Bei der Planung eines Besuchs auf den Arans sollte
man berücksichtigen, daß sowohl die Fährverbindungen wie auch die Übernachtungsmöglichkeiten
je nach Saison teilweise stark eingeschränkt sind. Während der Hauptsaison ist
der Ansturm gerade an Tagestouristen sehr groß, weswegen eine Übernachtung zum
ausführlichen Kennenlernen der Inseln unbedingt zu empfehlen ist.