Die Stadt Bangor entwickelte sich erst bedeutend mit der Ankunft der Bangor-Holywood-Belfast
Bahn. Die Zugverbindung brachte viele Touristen in die Gegend und machte die
Stadt in den 20er und 30er Jahren zu einem beliebten Badeort, der mit zahlreichen
Golf- und Tennisplätzen, Schwimmbädern und Tanzhallen aufwartete.
Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich die Stadt mehr zu einer Randstadt Belfasts
mit einer sehr guten Verkehrsanbindung. Belfast ist daher sehr gut von Bangor
aus zu erreichen. Die kleinere Stadt bietet eine ideale Rückzugsbasis nach
einem geschäftigen Tag in Belfast.
Die stetige Metamorphose der Stadt zu einem modernen Badeort ist nicht aufzuhalten.
Einige alte Einrichtungen der Stadt erfreuen sich auch heute noch besonderer
Beliebtheit, so zum Beispiel das kleine Museum im North Down Heritage Centre,
das sich hinter dem Bangor Castle befindet. Das Museum ist Kulisse für
das alljährlich stattfindende 'Annual Literary Festival', dem literarischen
Fest der Stadt. Ein weiteres Beispiel ist das 1636 erbaute Tower House, in dem
sich heute die Fremdenverkehrszentrale befindet.
Die Stadt bietet moderne Freizeiteinrichtungen sowie interessante historische
Reliquien und ist bestrebt, sich als Nordirlands führender Badeort zu etablieren.