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: DIE HUNGERSNOT
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Die Große Hungersnot
Der
im Westen der Grafschaft Cork gelegene Ort Skibbereen
wurde zu dieser Zeit ein Dreh- und Angelpunkt der Hilfsversuche.
Die Vereinigten Staaten schickten zwei Kriegsschiffe (die "Jamestown"
und die "Macedonian"), vollbeladen mit Hilfsgütern für die Hungernden,
obwohl sich die Vereinigten Staaten zu diesem Zeitpunkt gerade im
Krieg gegen Mexiko befanden. Gruppen wie zum Beispiel Quäker errichteten
Suppenküchen.
Ein weiterer Versuch der britischen Regierung, mit
den ohnehin halbverhungerten und von Krankheiten befallenen Iren
noch das letzte Quentchen Gewinn zu erwirtschaften, war die Etablierung
von Arbeitshäusern, den sogenannten Workhouses. Vordergründig wurden
die Arbeitshäuser eingerichtet, damit sich die Hungernden dort ihr
Essen erarbeiten und somit ihre Selbstachtung bewahren konnten,
die sie bei umsonst angenommener Nahrung verloren hätten. Die Arbeitshäuser
waren in kürzester Zeit absolut überfüllt. Eine weitere Massnahme
der britischen Regierung war das Inangriffnehmen von Straßenbauprojekten
auf dem Lande. Die Arbeit im Straßenbau, selbst für einen
gesunden und kräftigen Körper eine schwere Belastung, war für viele
vom Hunger Geschwächte der Tod.
Heute beherbergt Skibbereen das Famine Interpretative
Centre, erbaut, um als historische Autorität an die Tausenden zu
erinnern, die hier während der Hungersnot ums Leben kamen. Der sich
ebenfalls am Ort befindende Wanderweg The Skibbereen Trail führt
zu Stationen, die Schauplätze des Elends waren, darunter der Ort
eines der Massengräber, in dem Hungertote bestattet wurden. Der
Weg ist gut ausgeschildert, Informationsmaterial und Karten sind
in der Touristeninformation vor Ort erhältlich.
Weitere
Information über den Great Famine...
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