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Glenveagh
National Park
Der Glenveagh National Park in der Grafschaft Donegal
erstreckt sich über eine Fläche von fast 10000 Hektar
Berglandschaft, Schluchten, Seen und Waldgebiet.
Der
Nationalpark wurde 1986 eröffnet und bietet wunderschöne
Seen in atemberaubender Berglandschaft. Er setzt sich aus dem Gleanveagh
National Park, Glenveagh Castle und den Gärten von Gleanveagh
zusammen. Hier befinden sich zwei der höchsten Berge Irlands
- Slieve Snacht und Errigal.
Nicht viele Gebäude in Irland liegen in solch
beeindruckender Umgebung wie Gleanveagh Castle, das 1870 von John
George Adair errichtet wurde. Die Burg selbst besteht aus einem
vierstöckigen, rechteckigen Bergfried mit 1,5 m dicken Mauern
und einem Rundturm. Die Parkanlage um die Burg steht in völligem
Gegensatz zu den umliegenden Bergen. Sie besticht durch eine Vielfalt
exotischer Pflanzen, die über viele Jahre hinweg sorgfältig
umhegt wurden. Die Anlage ist auch für ihren Reichtum an Rhododendron
bekannt, der angepflanzt wurde, um die zarteren Pflanzen vor Wind
und Regen zu schützen.
Am südwestlichen Ende des Nationalparks befinden sich die Klippen
der Poisened Glen und Bingorm, während im Nordosten sanfte Hügelketten,
Torfmoor und das Tal des Flusses Owencarrow liegen. In dem malerischen
Tal, das den Park durchschneidet, finden sich natürliche Birken-
und Eichenwälder, die eine große Population von Hermelinen,
Dachsen und Füchsen beherbergen, sowie eine eindrucksvolle
Vogelwelt zu bieten haben. Es gibt auch eine große Herde Rotwild,
das hier allerdings nicht einheimisch ist. Das Rotwild hält
sich zumeist in den höher gelegenen Regionen auf und sucht
nur während anhaltender Schlechtwetterperioden Schutz in den
Tälern. Das Beeindruckendste an diesem Park ist sicherlich
das Gefühl von Abgeschiedenheit und Einsamkeit, das er beim
Besucher auslöst.
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