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Die
Skellig Inseln
Skellig Michael und Little
Skellig
Fast
acht Meilen vor der Westküste der Grafschaft Kerry liegen die
Skellig Inseln, die sich von der Ferne betrachtet wie schwebende
Sandsteinpyramiden ausnehmen, aus der Nähe jedoch schroff und
unwirtlich wirken. Nach einer häufig kalten und meistens recht
schaukligen Überfahrt erklimmt man über 670 in den
Stein getriebene Stufen.
Skellig Michael (Irisch: Sceilg Mhichil) ist die
hoch aus dem Wasser aufragende größere der Skellig Inseln.
Die erste historische Erwähnung der Inseln stammt aus der Zeit
um 1400 v. Chr. Später war Skellig Michael der Ort einer der ersten
monastischen Ansiedlungen in Irland. Die Mönche des Klosters
von Sankt Fionan lebten hier in bienenkorbförmigen Steinhütten,
die außen rund waren, im Inneren jedoch einen rechteckigen
Raum bargen. Die Mönche erreichten bei ihrer Bautätigkeit
eine hohe Meisterschaft und waren in der Lage, die Steine der Hütten
so aufzuschichten, dass kein Regentropfen in den Innenraum gelangen
konnte. Jeden Morgen stiegen Mönche die 670 Stufen zum Meer
hinab, um frischen Fisch für das Frühstück zu fangen.
Die meiste Zeit des Tages verbrachten die Mönche betend
in der Kirche, mit der Bestellung des Gartens und dem Studium.
Nachdem sie die Insel im 13. Jahrhundert verlassen
hatten, wurde Skellig Michael zu einem Wallfahrtsort. In der Zeit
der Strafgesetze (Penal Laws) waren Little Skellig und Skellig Michael
ein Zufluchtsort für Katholiken, die in Irland wegen ihres
Glaubens verfolgt wurden. Die Skelliginseln sind die Heimat vieler
Vogelarten. Besonders eindrucksvoll sind die im späten Frühling
zu beobachtenden Papageitaucher und die Tölpel.
Wetterabhängige Überfahrten zu den
Skelligs finden von April bis Ende September statt
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